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Stille erwünscht

Stille erwünscht

„Die größte Qual bereitet mir das fast ununterbrochene Getöse im Innern, das mir im Kopf braust und sich bisweilen zu einem stürmischen Gerassel steigert. Dieses Dröhnen durchdringt ein Gekreisch von Stimmen, das mit einem falschen Zischen beginnt und bis zu einem furchtbaren Gekreisch ansteigt, als ob Furien und alle bösen Geister auf mich losfahren würden.“
( Bedrich Smetana, Komponist, 1824 – 1884)

Aufruhr im Ohr
Junge mit Megafon

Aufruhr im Ohr

Mit dem Begriff Tinnitus aurium (lateinisch für „das Klingeln der Ohren“), kurz Tinnitus, wird ein Symptom beschrieben, bei dem Betroffene Geräusche hören, für die es keine reale Schallquelle gibt. Die Art der Geräusche ist dabei sehr vielfältig und reicht von hohen Pfeiftönen über Rauschen, Zischen oder Klingeln, Knacken oder Klopfen bis hin zu tiefen Brummtönen. Der ständige Dauerton kann psychisch sehr belastend sein und die Lebensqualität stark beeinträchtigen: Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen und Depressionen als Folge eines Tinnitus sind nicht selten.

 
Entstehung
Skizze einer Hörschnecke

Entstehung

Häufig tritt ein Tinnitus bei einem Hörsturz oder infolge eines Knalltraumas auf. Genauso können Stress, psychisch belastende Phasen oder aber Durchblutungsstörungen, Fehlstellungen der Halswirbelsäule oder des Kiefergelenks mit einem Tinnitus einhergehen. Auch eine Hörbeeinträchtigung gilt als möglicher Auslöser für einen Tinnitus. Bei einer hohen Anzahl von Tinnitus-Patienten wurde eine im Laufe von Jahren schleichende Hörminderung festgestellt. Die Ursachen für eine Hörschädigung sind vielfältig, so können Lärm, Umwelt-Schadstoffe, Medikamente, Stress oder Krankheitserreger die sensiblen Haarsinneszellen im Innenohr unwiederbringlich schädigen.

 
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